Wo immer gemeinsames Geld im Spiel ist, sollten einige Grundregeln beachtet werden. Unnötige Missverständnisse lassen sich am besten mit einer schriftlichen Vereinbarung vermeiden. Diese sollte folgende Punkte enthalten:
-Genaue Entscheidung für das gemeinsame Spiel (Spielarten, Anzahl und ggf. Inhalt der Tipps, mit/ohne Zusatz- spiele, Zeitraum der Teilnahme, Zeitpunkt und Höhe der Spieleinsatzzahlung etc.)
-Festlegung eines Verantwortlichen, der im Auftrag der Tippgemeinschaft handelt sowie seiner Rechte und Pflichten (z.B. regelmäßige und pünktliche Spielscheinabgabe, Geltendmachung von Gewinnen, anteilige Gewinnauszahlung, Kontoverbindung für die Überweisung von Großgewinnen etc.)
-Modalitäten der Gewinnauszahlung (Kleingewinne, Großgewinne, Sonderauslosungen, ggf. Wiedereinsetzung von Gewinnen etc.)
-Ausschluss der Haftung untereinander
-Kündigungsmöglichkeiten und -fristen der Mitglieder untereinander
-Verfahrensweise bei nicht rechtzeitiger Spieleinsatzzahlung einzelner Mitglieder für die laufende Spielteilnahme der Tippgemeinschaft
-Ausschluss von Mitgliedern, die z.B. ihren Spieleinsatz nicht oder zum wiederholten Mal verspätet gezahlt haben. Das bedarf einer genauen Festlegung, d. h. es muss geregelt werden, wer den Ausschluss wann herbeiführen kann.
-Verfahrensweise für die Fortsetzung der Tippgemeinschaft nach dem Ausscheiden von Mitgliedern. So könnte der Verantwortliche befugt sein, die Beitragshöhe der verbleibenden Mitglieder neu festzusetzen oder ein Ersatzmitglied aufzunehmen.
-Namen der Mitglieder der Tippgemeinschaft
-Datum, Ort, Unterschriften aller Mitglieder der Tippgemeinschaft
Klare Verhältnisse beugen Missverständnissen vor. So vorbereitet, macht spielen und gemeinsam gewinnen Spaß.
Einen Mustervertrag können Sie sich nachfolgend herunterladen.
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