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1,5 Milliarden Euro für das Gemeinwohl im Saarland

Viele sportliche, kulturelle, ökologische und soziale Projekte im Saarland wurden ganz oder teilweise mit „Lotto-Mitteln“ finanziert, zudem profitiert der saarländische Haushalt in hohem Maße von der Lotteriesteuer. Seit der Gründung 1951 kamen dem Gemeinwohl im Saarland rund 1,5 Milliarden Euro zugute.

Saartoto-Geschäftsführer Jürgen Schreier und Michael Burkert weisen nicht ohne Stolz darauf hin, dass viele Projekte im Land erst durch die Lottomillionen ermöglicht wurden. Auch viele repräsentative Bauten wie die Moderne Galerie oder das „Totobad“ erhielten große Zuwendungen von Saartoto. Große Events in Kultur und Sport würden ohne diese Mittel kaum durchzuführen sein. Nicht zu vergessen die Unterstützung für viele Vereine und kleine Projekte. „Gewinner sind wir alle“, loben die Geschäftsführer das Erfolgsmodell, das allein 2010 über 20 Millionen Euro an Fördermitteln und 18,5 Millionen Euro an Lotteriesteuer für Land und Leute gebracht hat.

Am 1. Januar 2008 trat der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Damit hat der Gesetzgeber einen einheitlichen und verbindlichen Rahmen für die von den Bundesländern erlaubten Lotterien und Wetten geschaffen. So werden der Bevölkerung einerseits attraktive und interessante Glücksspiele angeboten, andererseits wird sie vor übermäßigen Spielanreizen, riskantem Spiel und der Ausbeutung durch illegale Anbieter geschützt.

Die Abführung eines Teiles der Einnahmen aus Lotterien und Wetten hat dabei das Ziel, Gewinne zu begrenzen, um die Spielanreize im vertretbaren Rahmen zu halten, und Gelder für öffentliche und gemeinnützige Zwecke (Kultur, Sport, Soziales, Umweltschutz) bereitzustellen. Im Saarland wird die Abführung über das Saarländische Gesetz zur Ausführung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland geregelt.



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