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St. Nikolaus ist ein kleiner Ortsteil an der saarländisch-französischen Grenze. Das Besondere? Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit öffnet dort das Nikolauspostamt. Seit Jahren schreiben Kinder aus aller Welt "An den Nikolaus". Die Kinder tragen dem Nikolaus ihre Wünsche, Grüße und Sorgen vor oder malen ihm ein Bild. Antworten bekommen sie immer.

Seit 1966 öffnet jeweils im Dezember das Nikolauspostamt in der rund 800 Einwohner zählenden Gemeinde St. Nikolaus, das Briefe „An den Nikolaus“ beantwortet. Jeder Brief, der eingeht, wird beantwortet. 22.583 Briefe aus 44 Ländern gingen 2017 an den Nikolaus im Warndt ein. Die häufigste Post kam im vergangenen Jahr wieder aus Deutschland (19.368 Briefe). Die meisten der ausländischen Kinderbriefe kamen aus Taiwan (1.110), gefolgt von Frankreich (541) und Polen (403).

Die Beantwortung der tausenden von Zuschriften braucht Zeit und so fangen der Nikolaus und sein Team lange vor dem 6. Dezember an. Rund 35 Ehrenamtliche helfen dem Nikolaus, um die jährliche Briefflut zu bewältigen. Geantwortet wird nicht nur auf Deutsch, sondern in vielen anderen Sprachen: Immerhin kommen Briefe in chinesischer, französischer, italienischer, polnischer, spanischer oder russischer Sprache an. Anschließend kommen die Antworten in einem extra entworfenen Nikolaus-Kuvert. Das Stempeln beginnt aber erst am 5. Dezember, wenn das Nikolaus-Postamt offiziell öffnet. Erst dann gehen die Antwortbriefe auf Reise.

Jedes Jahr gibt es eine neue Sondermarke, die mit dem Nikolaus-Stempel versehen ist. Dieser wechselt jedes Jahr und ist daher unter Briefmarken-Sammlern sehr begehrt. In diesem Jahr lautet das Stempel-Motiv „Ein Kinderlächeln ist unbezahlbar“.

Wer dem Nikolaus schreiben möchte, kann dies unter folgender Adresse:

An den Nikolaus
66351 St. Nikolaus.


Zwei wichtige Hinweise zum Schluss:
Absender bitte nicht vergessen, sonst kann der Nikolaus nicht antworten.
Der Nikolaus ist unmodern und schreibt keine E-Mails.