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Anfang Juli schicken die 16 Landeslotteriegesellschaften die Zusatzlotterie Spiel 77 in eine Sonderauslosung. Zu den üblichen Gewinnmöglichkeiten geht es am 3. und 6. Juli um zusätzlich 77 x 50.000 € und 777 x 1.000 €.

Wie wird Spiel 77 gespielt?
Jeder Spielschein von LOTTO 6aus49, Eurojackpot oder Toto bietet weitere Chancen auf einen Gewinn, und zwar über die Zusatzlotterien SUPER 6 oder Spiel 77. Zusatzlotterien deshalb, weil diese Lotterien nur in Verbindung mit dem Hauptspiel gespielt werden können.
Spiel 77 ist eine Zusatzlotterie, die an zwei Tagen pro Woche (Mittwoch und Samstag) durchgeführt wird. Bei jeder Ziehung wird eine 7-stellige Ziffernfolge als Gewinnzahl gezogen. Der mögliche Gewinn ergibt sich dann aus der Losnummer, die mit der Gewinnzahl übereinstimmen muss.
Da der Abgleich von Losnummer und Gewinnzahl von rechts erfolgt, spricht man auch von einer Endziffernlotterie. Die Gewinnklasse resultiert aus der Anzahl der zusammenhängenden, übereinstimmenden Ziffern. Während in den Gewinnklassen 2 bis 7 die Gewinnbeträge feststehen, ist die Gewinnsumme in Klasse 1 variabel. Denn: Gibt es keinen Gewinner in der höchsten Klasse, wird die Gewinnsumme der nächsten Ziehung zugeschlagen (Jackpot). Wird dieser Jackpot 13 Mal hintereinander nicht geknackt, so profitieren alle Gewinner in Klasse 2. Denn dahin wandert dann die aufgelaufene Jackpot-Summe. Der Spieleinsatz für Spiel 77 beträgt 2,50 Euro je Ziehung.

Spiel 77 ist ein saarländisches Erfolgsprodukt. Die Idee der Zusatzlotterie entstand im Saarland. Hier wurde sie bereits 1952 eingeführt. Spiel 77 selbst wurde Anfang der 1970er Jahre vom damaligen Saartoto- Geschäftsführer Hanns-Josef Christ entwickelt. Der Vorgänger war die so genannte Olympia-Lotterie, die 1967 als vierstellige Endziffernlotterie ins Leben gerufen wurde und - wie auch die Glücks-Spirale - zur Finanzierung der Olympischen Sommerspiele 1972 in München diente.