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Die Erfolgsgeschichte der Saarland-Sporttoto GmbH, besser bekannt als Saartoto, begann mittlerweile vor über 60 Jahren. Damals war das Saarland formal noch ein selbständiges autonomes Staatsgebilde. Im August 1951 wurde das Unternehmen auf Initiative des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS) gegründet. Anteilseigener sind das Saarland (57,14 %) und der LSVS (42,86 %).

Der Erfolg des Unternehmens ruht seit jeher auf vier Säulen: den spielinteressierten Kunden im gesamten Saarland, den saarlandweit rund 300 engagierten Annahmestellen, dem Know-how der Mitarbeiter und den gesetzlichen Vorgaben, wie der Saartoto-Umsatz jährlich verwendet wird. Mit Fug und Recht ist Saartoto ein Unternehmen in der Region und für die Region. Dabei ist es die Aufgabe des Unternehmens, einerseits die Spielteilnehmer vor übermäßigen Spielanreizen und riskantem Spiel zu schützen, und andererseits dem Bedürfnis der Bevölkerung Rechnung zu tragen, an attraktiven und interessanten Glücksspielen teilzunehmen. Die Teilnahme Minderjähriger an Glücksspielen ist ausdrücklich verboten.

Saartoto ist ein Non-Profit-Unternehmen und verfolgt damit keine wirtschaftlichen Gewinnziele. Betriebswirtschaftlich geht es bei der Tätigkeit von Saartoto um die bestmögliche Zweckerfüllung, die von Gesetzes wegen dem Unternehmen auferlegt ist. Demzufolge ist Saartoto für die Bereiche Sport, Kultur, Umwelt und Soziales im Land tätig.

Die jährlichen Einnahmen von Saartoto werden nicht wie bei anderen Unternehmen an Aktionäre ausgeschüttet. Sie werden nach einem bestimmten Schlüssel verteilt. Die Verteilung ist u.a. im saarländischen Sporwettengesetz geregelt. Vorgesehen ist, dass die Bereiche Sport, Kultur, Umwelt und Soziales knapp 20 % der jährlichen Einnahmen erhalten. Gleichzeitig hat das Unternehmen knapp 17 % an Lotteriesteuern im Jahr zu bezahlen, die in die Landeskasse fließen.

Im Einzelnen geht es um Folgendes: In Deutschland - und damit auch im Saarland - wird die Hälfte der Lotto-Einnahmen als Gewinn an die Tipper ausgeschüttet. Der übrige Teil fließt an das Land, in viel Projekte aus Sport, Kultur, Soziales und Umwelt, die Annahmestellen bzw. wird für Betriebskosten von Saartoto eingesetzt.

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Seit Gründung des Unternehmens hat Saartoto über 700 Mio. € an Lotteriesteuern bezahlt. Über 850 Mio. € flossen in die Bereiche Sport, Kultur, Umwelt und Soziales.

Jeder bei Saartoto gespielte Euro wird folgendermaßen verteilt:

50,0 Cent Gewinnausschüttung an die Spielteilnehmer
19,5 Cent Förderung von Sport, Kultur, Umwelt, Sozialwesen
16,6 Cent Lotteriesteuer
13,9 Cent Betriebskosten, Annahmestellenprovision

Als nicht-gewinnorientiertes Unternehmen hat Saartoto den Auftrag, öffentliche Aufgaben für das Saarland zu erfüllen. Dafür stellt Saartoto jährlich Millionen-Beträge seiner Einnahmen zur Verfügung. In den letzten fünf Jahren war dies ein Betrag von fast 207 Mio. €. Die Tipper haben ein Anrecht darauf, zu erfahren, was mit ihren Spieleinsätzen passiert. Daher werden einige wenige Projekte aufgeführt, wohin Saartoto-Gelder flossen. Hierbei handelt es sich um saarlandweite bekannte Projekte:

-Hermann-Neuberger-Sportschule
-Olympia-Stützpunkt Saarland/Rheinland-Pfalz
-Ronald McDonald-Haus / Homburg
-Max-Ophüls-Filmfestival
-Musikfestspiele Saar
-Bexbacher Bergbaumuseum
-„Haus der Umwelt” / Saarbrücken

Dieser Slogan des kleinsten deutschen Flächenlandes passt bestens zur Saarland-Sporttoto GmbH. Saartoto ist nicht nur Glücksbringer sowie verlässlicher Partner für Sport, Kultur, Umwelt und Soziales zugleich. Saartoto ist auch eine Ideenschmiede. Eine ganze Reihe von Spiel-Innovationen der Saartoto-Vordenker wurde von den übrigen 15 Landeslotteriegesellschaften in ganz Deutschland übernommen. Die Erfindungen sind somit weit über die saarländischen Grenzen bekannt. Die Rede ist von der Idee der Zusatzlotterie, die im Saarland bereits 1952 eingeführt wurde. Daraus entwickelten sich die SUPER 6 und das Spiel 77 (beide Zusatzlotterien wurden von Saartoto ausgetüftelt). Heute sind diese Endziffernlotterien - wie sie auch genannt werden - auf jedem Spielschein des Klassikers LOTTO 6aus49 zu finden.
Auch Sonderauslosungen, wie die mittlerweile traditionsreiche Weihnachtsauslosung, gibt es hierzulande schon seit 1952, während die erste derartige Auslosung im Lottoblock erst 1964 stattfand. Eine weitere zündende Idee war die 1961 erfundene Ersatzauslosung für TOTO, mit der endlich eine Lösung für das Problem der Spielausfälle gefunden wurde. Die Ersatzauslosung findet für alle 16 staatlichen Lotterieunternehmen Deutschlands in Saarbrücken statt.

Palette an Spielen

Die Palette der angebotenen Spiele hat sich stetig erweitert. In den ersten vier Jahren gab es nur Sportwetten und gelegentlich Lotterien, 1955 kam LOTTO dazu. Heute bietet Saartoto neben LOTTO 6aus49 noch KENO, ODDSET, TOTO 13er Ergebniswette und TOTO 6aus45 Auswahlwette, die GlücksSpirale, die Sieger-Chance, die Zusatzlotterien SUPER6, Spiel 77 sowie Rubbellose an.

Die Saarland-Sporttoto GmbH ist in den Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) eingebunden, dem Zusammenschluss der 16 Landeslotteriegesellschaften und untersteht, wie alle der insgesamt sechzehn Gesellschaften, der staatlichen Kontrolle. Veranstaltet werden nur Spiele mit Genehmigung der Lotterieaufsicht.

Das Saarland und damit Saartoto steht seit 2013 zudem im Besonderen für das Glück. Die Ziehungsendung der Lottozahlen, die Kult ist und zugleich fast wöchentlich Geschichten rund um die Gewinner schreibt, wird in einem Studio des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken produziert und im Internet live übertragen. Zeitliche Verzögerungen durch aktuelle Programmänderungen wie einst im Fernsehen gehören der Vergangenheit an. Die Lottospieler können jetzt darauf vertrauen, dass mittwochs um 18:25 Uhr und samstags um 19:25 Uhr die Ziehung der Gewinnzahlen pünktlich anläuft und im Internet auf der Serviceplattform des Deutschen Lotto- und Totoblocks unter www.lotto.de übertragen wird. Durch die Ziehungssendung führen zwei junge, erfahrene Moderatoren: Nina Azizi - im Übrigen auch Saarländerin - und Chris Fleischhauer. Beide kommen aus dem TV-Geschäft und sind seit Jahren in ihren jeweiligen Genres etabliert. Mit Chris Fleischhauer hat die neue Ziehungssendung schon jetzt Geschichte geschrieben. Er ist die erste männliche Lottofee in der Geschichte der Ziehung von LOTTO 6aus49. Man kann also sagen: Das Glück kommt aus Saarbrücken. Das Glück kommt aus dem Saarland.

Die Saarland-Sporttoto GmbH ist aber nicht das einzige Unternehmen im Saarland, das für das Glück zuständig ist. 1978 wurde die 100-prozentige Tochter von Saartoto, die Saarland-Spielbank GmbH gegründet, die heute sieben Häuser im Saarland betreibt, drei in Saarbrücken und jeweils eines in Homburg, Neunkirchen, Perl-Nennig und Saarlouis. Auch dieses Unternehmen gewährleistet dabei, dass einerseits der Bevölkerung attraktive und interessante Glücksspiele angeboten werden, andererseits aber die Spielteilnehmer durch eine maßvolle Geschäftspolitik vor übermäßigen Spielanreizen, riskantem Spiel und der Ausbeutung durch illegale Anbieter geschützt werden. Somit leistet die Saarland Sporttoto GmbH auch eine verantwortungsvolle gesellschaftliche Aufgabe.

Die beiden Geschäftsführer von Saartoto, Michael Burkert und Peter Jacoby, managen ein Unternehmen, das folgende Kennziffern hat:

Jahresumsatz bei Saartoto rund 124 Millionen Euro, 100 Beschäftigte und Auszubildende und ein Vertrieb mit rund 300 Annahmestellen.

Dazu gesellt sich die Saarland-Spielbank GmbH mit über 300 Mitarbeitern. Der jahresbezogene Bruttospielertrag der saarländischen Spielbanken liegt bei rund 34 Millionen Euro, die Besucherzahlen betragen annähernd 450.000 pro Jahr.

Das Land profitiert direkt über die Spielbankabgabe in der Größenordnung von rund neun Millionen Euro.

Saartoto und seine Tochtergesellschaft wurden gegründet, um keine wirtschaftlichen Ziele, sondern gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen.